Geld nach Thailand überweisen

Wer von seinem deutschen Girokonto aus Geld auf ein thailändisches Konto überweisen möchte, der braucht, um die Überweisung auf den Weg zu bringen, folgende Informationen:

  • den Namen der kontoführenden Empfängerbank
  • die Adresse der kontoführenden Empfängerbank - dabei reicht es in den allermeisten Fällen aus wenn der Ort bekannt ist, in dem sich die Bank befindet (die Angabe wird nicht von allen Auftrag entgegennehmenden Banken gefordert)
  • den BIC oder die SWIFT Adresse der kontoführenden Empfängerbank
  • den Namen der Person, auf die das Empfängerkonto geführt wird
  • die Kontonummer des Empfängerkontos
  • die Adresse der Person, auf die das Empfängerkonto geführt wird (die Angabe wird nicht von allen Auftrag entgegennehmenden Banken gefordert)

Nachdem man alle Daten in die Überweisungsvorlage eingetragen hat, muss man nun noch festlegen, ob die Kosten für die Überweisung vom Auftraggeber (also man selbst) komplett übernommen werden, oder ob die Kosten zwischen dem Empfänger und Auftraggeber geteilt werden sollen, oder ob der Empfänger die Kosten alleine tragen soll. Hier empfiehlt es sich die Option Kostenteilung zu wählen, da erfahrungsgemäß auch bei Wahl der Option auf Übernahme aller Kosten durch den Auftraggeber, die Bank in Thailand trotzdem noch Gebühren berechnet.

Verwendungszweck: hier trägt man den Verwendungszweck für das zu überweisende Geld ein. Diese Angabe kann unter Umständen wichtig sein, wenn man bedürftige Angehörige in Thailand unterstützt und diese Aufwendungen steuerlich geltend machen möchte.

Als nächstes muss die Währung festgelegt werden, auf Basis derer die Überweisung abgerechnet wird. Hier sollte man unbedingt die Landeswährung des Heimatlandes wählen (bspw. EUR oder CHF), da ansonsten die Umrechnung nach Baht zu einem ungünstigeren Kurs erfolgt.

Aktuelle Wechselkurse des Euro, Schweizer Franken, US-Dollar und Britischen Pfund zum Baht

Abschließend kann man nun noch wählen, ob man die von der SWIFT angebotenen Standardüberweisung wählen möchte, oder eine beschleunigte Abwicklung gegen eine höhere Gebühr.

Die Kosten für eine Überweisung nach Thailand variieren von Bank zu Bank. Viele Banken bieten die Möglichkeit, Überweisungen ins nichteuropäische Ausland per Internet-Banking abzuwickeln.

Hinweis: § 26 des Außenwirtschaftsgesetzes schreibt vor, dass u.U. bei Überweisungen von über 12.500 Euro ins Ausland eine Meldung an die Deutsche Bundesbank zu erfolgen hat. Die dafür notwendigen Formulare halten die Kreditinstitute bereit.

Alternativen zur Überweisung von Konto zu Konto bieten Western Union, Paysbuy oder Skrill.

Wir haben den BIC oder SWIFT-Code bei uns in einem extra Artikel erklärt.

BIC oder SWIFT-Code auf Udon-News

Informiere Dich auf Udon-News über die wichtigsten Details rund um das Thema

Banken und Geld in Thailand.

Erstellt am: 10.02.2014 - Zuletzt aktualisiert am: 26.05.2015

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Leserkommentare zu diesem Artikel

Am 13.05.2016 - 17:38 schrieb Gast
"§ 26 des Außenwirtschaftsgesetzes schreibt vor, dass u.U. bei Überweisungen von über 12.500 Euro ins Ausland eine Meldung an die Deutsche Bundesbank zu erfolgen hat."

Soweit ich weiß, gilt das nicht für Überweisungen von eigenem Konto zu eigenem Konto. Also wenn ich von meinem deutschen Konto auf mein thailändisches Konto z. B. 40.000,00 überweise, muss ich das nicht melden.
Am 29.03.2016 - 00:12 schrieb Gast
Probleme nur mit Bank Austria bis zu 7 Tage nach Thailand und
dann noch teuerer als alle anderen Banken. Ist mehr als unseriös
Und verstößt gegen die Bestimmungen. Alle
anderen Banken maximal 1 1/2 Tage und bis zur
Hälfte günstiger.
Am 09.10.2015 - 18:17 schrieb Gast
die Geldüberweissungsgebühren nach Thailand setzen sich wie folgt zusammen: Deutsche Bank-Amerika Bank-Thailändische Zentralbank-Konto führende Bank in Thailand-meistens kommt in Deutschland noch eine andere Hausbank dazu-Postbank eigentlich nur für Renten....
Am 09.10.2015 - 18:13 schrieb Gast
Hallo Gast:deine Frage-wo die 25 Euro sind-ist ziehmlich einfach zu beantworten-
ich habe mir mal vor einiger zeit diese mühe gemacht-also=
wenn das Geld in Thailand ankommt-gehts zu erst auf die Thailändische Zentralbank,die kassieren dann einen obulus-da diese zentralbank dann das geld auf die angegebene Bank überweist-kostet das auch wieder-heist-die kassieren 2.mal-dann die Bank wo das geld gut geschrieben wird-da wird auch noch mal kassiert-je nach dem-was man überweist-sind die Kosten höher oder niedriger-einen festen satz gibts hier nicht-heist-kommt immer auf die Bank an-die zentralbank hat feste sätze-nur die einzelnen banken nicht-hoffe Dir damit geholfen zu haben.
Am 12.09.2015 - 23:40 schrieb Gast

@Gast (01.07.2015)

Es sind wohl Kosten für Korrespondenzbanken, die bei einer Überweisung nach Thailand anfallen können. Die Postbank wirbt zum Beispiel mit 1,50 € für Überweisungen ins Ausland. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit gehen mindestens zusätzlich 10 € für die Abwicklung von Auslandszahlungen über die Deutsche Bank in Frankfurt ab, siehe Link zur Postbank

Hinzu kommen eventuell noch Gebühren von der Bank in Thailand.

Es gibt inzwischen viele Anbieter die deutlich günstiger sind als Western Union, Skrill und Paysbuy. Teilweise überweisen diese zum echten Devisenkurs und mit Bestpreisgarantie, teilweise sogar kostenlos siehe Video auf YouTube

Am 21.08.2015 - 01:13 schrieb Gast
Es sollte beachtet werden, dass Überweisungen zum Immobilienerwerb generell in EURO zu sein haben. Auch wenn es evtl ungünstiger ist. Ansonsten gibt es Probleme beim Eintragen des Eigentums. Das Geld muss aus dem Ausland gekommen sein, was durch Euro Eingang dargestellt wird.
Am 01.07.2015 - 21:31 schrieb Gast
Es gibt aber irgendjemandem in Thailand, der sich Geld, bei jeder einzelnen Überweisung aus dem Ausland, abzweigt. Und zwar ca. 25 Euro. Das kann man leicht feststellen, wenn man ein Eurokonto in Thailand eröffnet und dann von Europa z.B. 1000.- Euro überweist. Am europäischen Kontoauszug steht dann 1000 Euro plus 20 Euro Spesen - also 1020 Euro. Und in Thailand steht dann 975.- Euro minus 4 Euro Spesen - also 971.- Euro. Wo die 25 Euro sind kann keiner sagen weder in Europa noch in der Thailändischen Bank.

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