Khuen Mae Ngat Stausee Chiang Mai

Wir haben uns auf die Reise nach Chiang Mai gemacht, um dort einige schöne Tage zu verbringen. Der Zeitpunkt der Reise war so gewählt worden, dass es eigentlich mit dem Smog, bedingt durch Brände in der Umgebung von Chiang Mai, nicht allzu dramatisch sein sollte. Angeln am Dreamlake Fishing Resort war ein Tagesprogramm, auf das wir uns sehr freuten, ein Ausflug zum Mae Ngat Stausee - Khuen Mae Ngat - ein weiteres, das uns eine  schöne Zeit versprach.

Die kurze Fahrt von unserer Bleibe, etwas außerhalb von Chiang Mai gelegen, zum Stausee deutete schon an, dass es mit dem durch Brände bedingten Smog bald schlimm werden würde in der Provinz Chiang Mai. Die Fahrt zwischen den Bergen hätte auch sonst wo stattfinden können, von den Bergen war nichts zu sehen. Dichter, dunkelgrauer Dunst lag über der gesamten Gegend in Bergnähe. Als wir dann am Naturschutzgebiet und Nationalpark Mae Ngat ankamen, war es dort zwar etwas besser mit der Luft, aber die Berge um den Stausee herum waren alle wenig farbenfroh erkennbar.

Wir hatten uns bei einem Bootsbetreiber am See telefonisch angemeldet, um uns auf eines der auf dem Stausee betriebenen Hausbootflöße bringen zu lassen, um dort den Tag zu verbringen. Vorsorglich hatten wir auch unsere Angeln im Gepäck. Wenn man schon mal am Wasser ist, dann kann man ja auch mal einen Köder rein halten.

Khuen Mae Ngat Chiang Mai

Zumindest deuteten die Fotos im Gebäude des Bootsunternehmers schon darauf hin, was hier gefangen werden kann.

Angeln sollte aber nicht unseren Tag bestimmen - wir wollten vor allen Dingen einen schönen Tag auf dem Hausbootfloß verbringen und da ging die Reise nun hin.

Schwimmwesten waren vorhanden, wurden aber nicht von allen genutzt. Wie die Gasflasche hinter den Schwimmwesten schon andeutet: hier wurde mit Gas gefahren, als Treibstoff und auch im wahrsten Sinne des Wortes - es ging ganz schön ab!

Bedingt durch den schon erwähnten Smog, erschienen die Uferlandschaften alle etwas farblos und blass, wenn man sich ihnen nicht bis auf eine kleinere Entfernung näherte.

Kleinere Bötchen als das, in dem wir saßen, bretterten noch schneller übers Wasser.

Aber bis auf diese zwei uns entgegenkommenden Boote war es auf dem See schön ruhig. Jetski-Scam und Wasseraction - Fehlanzeige, sehr schön!

Die Uferkanten zeigten an, wie hoch hier während der Regenzeit das Wasser stehen kann. Der hier aus dem Wasser ragende Baum scheint mit seinen Ästen vor der Weiterfahrt in diese Bucht zu warnen.

Vorbei ging es an mehreren Hausbootflößen,

die mal mehr, mal weniger grün, bunt oder anders dekoriert waren.

Nach etwa 15 Minuten näherten wir uns dann schließlich "unserem" Floß.

In einem Bogen legte unser Bootsmann am Floß an, so dass wir aus dem Boot krabbeln konnten.

Was macht man auf so einem Floß?

Schwimmen, angeln, essen und trinken, relaxen und sich wohl fühlen! Wir beschlossen aber, uns noch ein wenig mehr auf dem See umzuschauen und bestellten uns einen Guide, der auch einige gute Stellen zum Angeln kennen sollte. In einem kleinen Bötchen, ging es in eine kleine Bucht.

Wir waren rein theoretisch dafür ausgerüstet, einen wilden Sawai - Pangasiuswels, zu fangen. Theoretisch natürlich nur, denn es erwies sich als Geduldsprobe, überhaupt ein Zeichen eines Fisches im See zu orten.

Ich wurde nach 10 Minuten von einer Biene in den Fuß gestochen, mein Freund versank immer mehr im Uferschlamm. Es würde kein langes Angeln hier werden, das war klar!

Wir packten nach etwa 30 Minuten unseren Kram und gaben unserem Guide Signal, dass wir uns dann doch lieber auf dem Hausbootfloß vergnügen wollten, als hier in der Sonne im Schlamm zu versinken und von den Bienen aufgefressen zun werden. War ja auch nicht schlimm - der kleine Ausflug über den See in die kleine Bucht war trotzdem sehr schön gewesen.

Nach einigen Stunden auf dem Hausbootfloß, mehreren Getränken, gutem Essen und viel Spaß stiegen wir wieder in unser Boottaxi, das uns zurück zur Hauptanlegestelle brachte. Es war ein sehr schöne Tag gewesen. Für interessierte Ausflügler an den Stausee: das Taxi zum Floß kostete 500 Baht - auf dem Floß sind die Preise moderat, das Essen lecker und es können auch Zimmer gemietet werden, um auf dem Floß die Nacht zu verbringen. Zimmer ab 550 Baht / Nacht aufwärts - also alles sehr überschaubar und günstig!

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Erstellt am: 29.02.2012 - Zuletzt aktualisiert am: 19.10.2013

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