Ein Besuch bei V.S.

Es war nun schon über ein Jahr her, seit wir das letzte Mal bei V.S. Fishing Park unsere Angelruten in den See ausgeworfen hatten. Was hatte sich dort in der Zwischenzeit getan? In welchem Zustand würden wir den bei unserem letzten Besuch eher verwahrlost und verdreckt vorgefundenen See diesmal antreffen und wie hat sich der Fischbestand entwickelt? Um es kurz zu machen: der See und dessen Ufer waren genauso verdreckt, wie wir ihn das letzte Mal vorgefunden hatten. Allerdings auch nicht verdreckter, was darauf schließen lässt, dass zwischenzeitlich jemand den Müll beseitigen muss, denn sonst würde man dort gar nicht mehr angeln können.

    V.S. Fishing Park V.S. Fishing Park 2 V.S. Fishing Park 3

Wir hatten uns am Morgen bei einem Angelgeschäft in Udon Würmer besorgt, zusätzlich auf dem Markt noch Kaulquappen und einige kleine Wanderwelse, die wir einsetzen wollten, um im See eventuell schwimmende Schlangenköpfe und Riesenschlangenköpfe zu fangen. Das obligatorische Toastbrot der Marke Farm House war natürlich auch mit dabei und bei V.S. besorgten wir uns noch eine kleine Tüte mit gegartem Klebreis. Derart ausgestattet rüsteten wir nun unsere Angeln, jeweils 2 / Angler auf. Eine Rute legte ich mit dem kleinsten Blei aus meiner Angeltasche und einer Quappe auf Grund, die andere mit kleinem Schwimmer und etwas Klebreis in Ufernähe aus.

Am Klebreis zupfelte es gelegentlich verhalten, an den Lebendködern tat sich nichts. Der Wechsel von Quappe auf Wanderwels als Köder, brachte innerhalb der nächsten 2 Stunden auch keine Veränderung der Ereignislosigkeit ein, also rüstete ich nun auf Toastbrot um.

Gegen frühen Nachmittag hatte das Warten auf einen Biss dann ein Ende. Ich, und auch mein Angelpartner, wir fingen nun mehrere Streifenwelse, sowohl auf Toastbrot, als auch auf Klebreis. Streifenwelse können in den allermeisten kommerziellen Angelgewässern um Udon Thani herum gefangen werden und verursachen darum auch keine echte Freude, es sei denn, sie werden in einer außergewöhnlichen Gewichtsklasse (10 kg +) gelandet. Die Exemplare, die uns an diesem Nachmittag an den Haken gingen, waren allerdings weit davon entfernt, dieses erstrebte Gewicht zu erreichen.

Streifenwels

Gegen späten Nachmittag konnte mein Angelpartner dann noch einen indischen Karpfen fangen, was den Tag schließlich doch zu einem positiven Ende verhalf. Zwar kein kapitaler Fang, aber immerhin ein Fisch, der nicht allzu oft an den Angelhaken zu bekommen ist.

Indischer Karpfen

Wir werden berichten, ob bei unserem nächsten Besuch V.S. irgendwelche Neuerungen zu bieten haben wird - allerdings erst wieder in einem Jahr.

Erstellt am: 24.09.2012 - Zuletzt aktualisiert am: 19.10.2013

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